Irgendwann lerne ich Noten lesen.
Allerdings werde ich das so lange wie möglich ausschliesslich den Musikern überlassen, mit denen ich mich auf Grenzland begebe. So lange wie möglich möchte ich rein intuitiv die Ränder von Texten und Musik erforschen, im Dialog zwischen Wort und Ton Klangräume bauen, einreissen und wieder neu erstehen lassen.
Wo das Verstehen aufhört, beginnt die Musik. Sprachklang, Klangsprache.
Dazwischen, dahinter lote ich die Farben der Stille aus.
Grenzland. Ein Klangbuch, 2007 (zusammen mit Martin Merker, Cello)