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Erzählungen.
Wolfbach Verlag, Zürich 2003.
112 Seiten, gebunden.
 

Klappentext

Katzenhans, der in symbiotischer Beziehung mit seinem «General» lebt und mit ihm stirbt; Frau Schlatter, die den Fahrplan auswendig kennt und jeden Abend auf denselben Zug wartet; Prokurist Bollinger, der für seine Traumlosigkeit eine geheime Organisation verantwortlich macht; oder Fridolin Fuchs, der sich seinen Lebenstraum verwirklicht und einen Plakatroman an den Schuppen neben der Käserei hängt: Das Personal in Andreas Neesers drittem Buch bewegt sich nicht nur gesellschaftlich gefährlich nah am Rand.

In jeder der acht Erzählungen werden die Zonen des Übergangs – die toten Winkel – hell ausgeleuchtet, und immer steht das gefährdete Leben, das existentielle Sowohl-als-auch im Mittelpunkt. Der Autor schaut dorthin, wo es nichts zu sehen gibt. Mit dem präzisen Blick für das Verborgene schafft er bildstarke Erzählwelten und öffnet Erlebnisräume zwischen Wirklichkeit und Imagination.
Neesers Erzählungen sind Geschichten von Menschen, die in ihrer Zerbrechlichkeit ebenso wie in ihrer Stärke über die Lektüre hinaus in Erinnerung bleiben.

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