Text und Tanz
Der Körper der Wörter, wenn er Gestalt wird.
Wenn er Arme bekommt und Füsse.
Und Augen. – Ja, es sind die tanzenden Augen.
Mirame!
Flamencos en route / Andreas Neeser
Mirame!
Choreografie: Brigitta Luisa Merki
Eloy Aguilar, Fran Bas, Raquel Lamadrid, José Merino, Rocío Montoya, Marta Roverato
Gesang: Nieves Díaz, Keiko Ooka
Gitarre: Pablo García, Juan Antonio Gomez
Produktionsleitung: Pitt Hartmeier
UA: Casino Theater Zug, 2008
www.flamencos-enroute.com
Mírame! - Schau mich an: So direkt fordert das tänzerische Zwiegespräch nach einem verbindlichen Augenkontakt. Gegenstand des Dialogs ist die unmittelbare Körpersprache. Zugleich entsteht eine Annäherung von Tanz und Wort. Die Choreografie versucht dem Geheimnis der Lyrik auf die Spur zu kommen und im verdichteten Wort eigene Entsprechungen im Tanz zu finden. Beides sind verschlüsselte Sprachen, die sich gegenseitig herausfordern. Im Wechselspiel von alten spanischen Liedern und zeitgenössischer Lyrik wird der Tanz mit Gesängen und Worten berührt und aufgeladen.
Die Choreografin Brigitta Luisa Merki erforscht Liebesgedichte des Schweizer Schriftstellers Andreas Neeser. Seine bildhaften Worte legen tänzerische und szenische Spuren. Die einzigartige Klang- und Bilderwelt gibt dem Expressionistischen im Flamenco und seinem persönlich Engagierten eine neue Resonanz.
Wort und Tanz haben beide die Fähigkeit, eigene Assoziationen und Erinnerungen in Gang zu setzen. Worte erlauben es, Gedanken in die Welt zu setzen, ihre Zusammenhänge individuell zu strukturieren. Auch der choreografische Prozess ist ein instinktives Ordnen und Erkennen. Die Bewegung sucht inwändig nach Worten und findet im Körper ihre persönliche Sprache. Damit steht dem immer wieder neu zu erfindenden Liebesduett der Weg frei. (Flamencos en route)
A solas y a dos
Flamencos en route / Andreas Neeser
A solas y a dos
Choreografie: Brigitta Luisa Merki
Tanz: Eloy Aguilar, José Merino, Marta Roverato, Pepa Sanz
Gesang: Nieves Díaz
Gitarre, Laute: Pablo García
Gitarre: Juan Antonio Gomez
Produktionsleitung: Pitt Hartmeier
UA: Theater Roxy, Birsfelden 2008
www.flamencos-enroute.com
A solas y a dos - alleine und zu zweit: Im Zentrum der Kreation von Flamencos en route steht der Dialog. Hier entsteht ein verbindlicher Augenkontakt, eine unmittelbare Körpersprache, ein tänzerisches Zwiegespräch. Aus der Vereinzelung heraus wird die Verbindung und Resonanz im Du gesucht.
«Wenn nichts mehr
an den Wörtern liegt
sagst du, erfinde ich
für uns eine Sprache
aus Haut und Haar.»
«Sprich mit den Händen
so hell du kannst
mit den mondblauen Händen
ich höre mich, reglos
dir zu.»
Zugleich ist die dialogische Form eine Annäherung von Tanz und Wort - ein Versuch, im Wechselspiel von Gesang und zeitgenössischer Lyrik, den Tanz mit Worten aufzuladen und zu berühren. Die Choreografie erforscht u.a. Gedichte des Aargauer Schriftstellers Andreas Neeser, deren starke Bildhaftigkeit tänzerische Spuren legt.
Ein Brückenschlag zwischen Wort und Tanz als kunstübergreifender Balanceakt. (Flamencos en route)
Lesungen
23. Mai 2013
Innsbruck, ORF Kulturhaus, 20.15h.
6.-8. September 2013
Czernowitz (Ukraine), Internationales Lyrikfestival
10.-13. September 2013
Lemberg (Ukraine), Internationales Literatur- festival
25. Januar 2014
Brugg, Musikschule, 16.30h.
Diverses
23.-25. Mai 2013
Innsbruck, Literaturhaus.
Moderation der 36. Innsbrucker Wochenendgespräche.
20./21. September 2013
Laas (I), Josefshaus.
Jurytätigkeit beim Franz Tumler Literaturpreis.
1. Dezember 2013
Schlanders (I), Literatur in Schlanders, Hotel Vier Jahreszeiten, 11h.
Moderation
25. Januar 2014
Brugg, Musikschule, 15.00h.
Klanglabor, Präsentation der Workshoptexte.
26. Januar 2014
Brugg, Musikschule, 14.30h.
Klanglabor, Präsentation der Workshoptexte.



