Zwischen zwei Wassern - Presse

«Andreas Neeser ist ein Autor, der seine Worte sorgsam setzt. Er versteht sich auf Schattierungen und Nuancen, auf die Zwischentöne der Seele. Er ist aber auch ein plastischer Schilderer. «Zwischen zwei Wassern» ist zum einen ein eindringliches Kammerspiel um Liebe und Verlust, zum andern aber auch ein fesselndes Buch über das bretonische Küstenland. Der Autor kennt diese Gegend von vielen Reisen, und er weiss sie suggestiv zu schildern. Wir spüren beim Lesen die harten Grasstoppeln auf den Granitfelsen unter den nackten Füssen, wir hören es knacken, wenn die Möwen die ihnen hingeworfenen Schalen der Langoustines fressen, wir riechen das Salz und den Fisch, wir schmecken den Muscadet auf der Zunge, und wir spüren, wie die Sonne auf unserer Haut brennt.
Die Bretagne ist in Andreas Neesers Buch weit mehr als Staffage. Keine Landschaft aus dem Reiseprospekt, sondern erlebte und erlittene, geliebte und mit Schauder betrachtete Schicksalswelt. Noch mehr: Sie selbst scheint die Geschichte von Liebe und Tod zweier Menschen zu erzählen – präzis und ohne ein Wort zu viel. Kein Geringerer als Péter Esterhazy hat denn auch Andreas Neesers Sprache in diesem Buch gerühmt: vorsichtig und fragil nennt er sie, aber doch kraftvoll, fein, bitter, leise, verletzlich, genau – und deshalb schön. Dem ist nichts hinzuzufügen.»
NZZ am Sonntag

 

«'Zwischen zwei Wassern' ist ein eindringliches Kammerspiel, angesiedelt auf der bretonischen Küste. Ein Schweizer Geographielehrer kommt ein Jahr nach dem tragischen Unfall seiner Freundin wieder hier her. Sie ist von einer Brandungswelle erfasst und getötet worden, während er mit Verletzungen davon kam. Diese sind mittlerweile schon längst wieder verheilt, was jedoch bleibt, ist der Schmerz des Verlusts.
Wie weiterleben, wenn der wichtigste Mensch plötzlich fehlt? Präzise, behutsam und ohne jegliche Sentimentalität erzählt Andreas Neeser von Liebe, Abschied und dem Versuch, einen Neubeginn zu wagen.»
ORF les.art


«Der Roman erzählt vom Trauern, Versöhnen und von der Liebe – einer verlorenen Liebe, mit deren Unwiederbringlichkeit der Erzähler leben muss. Dass dies tief berührt, liegt zu einem grossen Teil an Andreas Neesers Sprache. Unspektakulär und ruhig setzt sie einen Kontrapunkt zum dramatischen Thema und ist zugleich von grosser Klarheit und Poesie.»
Neue Zürcher Zeitung


«Eine Geschichte, von Andreas Neeser mit grosser Kunst erzählt in einer ruhigen, genauen Sprache, in einer Form, die Raum lässt für eigene Gedanken, die auch dem Thema seine Schwere nimmt. Es ist eine sehr durchdachte Komposition mit vielen Bildern und vielen kleinen Erzählungen und Porträts, die voller Leben sind. (…) Andreas Neeser schafft es, diese existenziellen Fragen, die Auseinandersetzung mit dem Tod, mit der Schuld in wohldosierter Weise einzubinden in motivisch verknüpfte Geschichten, die das Thema manchmal auch mit komischen, mit leiser Ironie eingefärbten Pointierungen erzählen. Andreas Neeser mit seinem Wasser-Roman passt in jedes Sommergepäck!»
Hessischer Rundfunk 2 Kultur

«Andreas Neeser hat ein nachdenkliches, leises, kluges Buch darüber geschrieben, wie sinnlos es ist, dem Tod einen Sinn zuschreiben zu wollen.»
Wiener Zeitung


«Ein Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen und darin Neues entdecken kann.»
Neue Luzerner Zeitung

 

«Ein wundervoller, einprägsamer und stilvoller Roman über Tod, Trauerbewältigung und Loslassen.»
Österreichischer Rundfunk Teletext
           


«Ein hochinteressanter Schriftsteller.»
Die Brücke, Kärnten


«Der Aargauer Autor Andreas Neeser, 50, schafft in seinem neuen Roman einen Spagat: Er verbindet scheinbar Gegensätzliches und schildert die
Hässlichkeit des Todes vor der prächtigen Kulisse der Bretagne. Dadurch gelingt ihm ein wunderbar melancholisches Buch. Eine Stimmung, in der man sich als Leser gerne suhlt.»
SonntagsZeitung


«Andreas Neeser schreibt so, dass sich das Raue vermischt mit dem Weichen, das grosse Ganze mit dem Punktuellen. Die Sprache ist so geschmeidig wie das Licht dieses Südens.»
Schweizer Radio SRF 2


«Es ist ein hoher, dem Thema angemessener, fein austarierter Ton - schließlich geht es um (Über-) Leben und Tod -, den Neeser, der immer wieder auf die Pathosbremse tritt, in seinem intensiv brodelnden Roman anschlägt.»
Der Standard, Wien


«Neeser lotet wie bereits in seinem Erzählband «Unsicherer Grund» und im Roman «Fliegen, bis es schneit» in poetischer Sprache die feinen Zwischentöne aus. (...) Und so erzählt Neeser nicht nur von Abschied und
Trauer, sondern auch von Liebe und Begehren – und nebst dem Schmerz, den das Leben bereithalten kann, letztlich auch von der Lebenslust.»
Kultur-Tipp


«Andreas Neesers Buch überzeugt dadurch, dass es zeigt, wie geradezu unfassbar der Tod eines geliebten Menschen sein kann und wie er jemanden fast um den Verstand bringen kann.»
Die Nordwestschweiz


«... eine unspektakuläre Auslegeordnung, aber was der Aargauer Autor Andreas Neeser in "Zwischen zwei Wassern" daraus macht, ist ausserordentlich - auch ausserordentlich berührend.»
Schweizer Feuilleton-Dienst


«Eine Geschichte, in der so viel Emotionalität mitschwingt, rührselig zu erzählen, hieße unweigerlich, sie mit süßlichem Dunst zu umgeben. Dieser Gefahr entgeht Andreas Neeser bravourös. Er hält sich ans Prinzip des Weglassens – und vor allem an die Sprache der Bilder. - Ein Roman,
der den Entwicklungsweg eines Trauernden subtil gestaltet.»
Buchkultur Nr. 155


«Neeser webt einen Teppich mit dunklem Kettfaden aus Melancholie und bunten Schussfäden in allen Farben von Poesie bis Bodenständigkeit.»
Der Landbote


«Gleichsam wie sein Leitmotiv, lässt man sich von Neesers Sprache gerne mittreiben. Es ist eine leise, rhythmische Sprache mit Sogwirkung, die immer wieder überraschend präzise und schnörkellos große Gefühle beschreibt.»
20er- Die Tiroler Strassenzeitung


«Zwischen zwei Wassern lebt von den Beschreibungen der rauhen Bretagne und deren wortkargen Bewohnern.»
St. Galler Tagblatt


«Neesers Text – mehr Novelle als Roman – geht es nicht um Plausibilität oder einen getakteten Spannungsbogen. Vielmehr liest sich „Zwischen zwei Wassern“ als mal aufwühlend karge, dann wieder sinnliche Zustandsbeschreibung von einem, der überlebt hat und mit der ernüchternden Erkenntnis ringt, dass es nicht immer Sinn macht, nach dem Sinn zu frage­n.»
Tiroler Tageszeitung


«Und so handelt der Roman vor allem auch von der Einsamkeit des Menschen in einer existenziellen Grenzsituation. Und darin besticht Neesers Erzählung (...)»
Südkurier


«Neeser findet für seine Trauerarbeit eine angenehm leise und doch kraftvolle Sprache, die nicht gekünstelt wirkt, aber dennoch über viele Nuancen verfügt.»
Falter


«Dieser intensive Roman berührt nicht nur durch die Tragik und Dramatik der Geschichte, sondern auch durch die Wortgewalt, mit der die Bilder heraufbeschworen werden. (...) Großartig und lesenswert!»
Borromäusverein, Literaturtipps


«Andreas Neeser legt einen feinfühligen Roman über die Liebe, das Erinnern und die müssige Frage nach Schuld vor.»
Buchmedia Magazin


«Eine Geschichte über Liebe, Abschied und Freundschaft unter Männern, für die zu lesen man Ruhe und Taschentücher braucht. Gefühle nicht nur in Worte packen, sondern auch zwischen die Zeilen zu stellen – das kann Andreas Neeser hervorragend.»
buchkritik.at


«Genau dieses Wundern und Rätseln ist die richtige Haltung, die ein Bretagne-Roman hervorrufen muss. Zwischen Wundern, Ahnen und Wissen entstehen Legenden. Weil Andreas Neeser das Kunststück gelingt, seine Erzählung in dieser Schwebe, im Vagen, zu halten, wird er der Bretagne, dem Land der Legenden, künstlerisch gerecht.»
Basler Zeitung


«Eine Geschichte, in der so viel Emotionalität mitschwingt, auch rührend zu erzählen, muss nicht bedeuten, sie mit süsslichem Dunst zu umgeben - und genau dieser Gefahr entgeht Andreas Neeser bravourös. Er hält sisch ans Prinzip des Weglassens und vor allem an knappe, treffende Bilder.»
Schweizer Monat / Der literarische Monat 


«Ein Geschenk für die Seele, Balsam für den Geist.»
Literaturblatt

Lesungen

4. Mai 2021
Zürich, Literaturfenster im Hottingersaal, 19.00h.

11. Mai 2021
Obersiggenthal, Gemeindesaal, 19.30h.

29. Mai 2021
Thun, Literaturfestival Literaare, Rathaushalle, 13h.

11. Juni 2021
Aarau, Senevita Gais, 16h.

30. August 2020
Suhr, Zopfmatte, 19h.

6. September 2021
Buchs AG, Reformiertes Kirchgemeindehaus

26. September 2021
Aarau, Stadtkirche, 17h.
BETULIA LIBERATA
Oratorium von Wolfgang Amadeus Mozart
Im Rahmen der 7. Mendelssohntage Aarau wird Andreas Neesers deutsche Neufassung des Librettos uraufgeführt.  Mehr

9. November 2021
Birmenstorf, Gemeindehaus, 19.30h.

16. Januar 2022
Schneisingen, Antoniuskapelle, 17h.

 
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