Fliegen, bis es schneit - Pressestimmen

«‘Fliegen, bis es schneit’ ist ein subtil erzählter Roman über eine begehrte Frau, die sich durch die Avancen eines Erotomanen gleichermassen angezogen wie abgestossen fühlt. Neeser schafft es als Mann zauberhaft, diesen wankelmütigen Zustand einer Frau glaubhaft darzustellen. Ein eindrücklicher Roman.»
SonntagsZeitung (Daniel Arnet)


«Fliegen, bis es schneit ist ein spannender Roman; die Dramaturgie stimmt und immer wieder gibt es überraschende Wendungen in der Handlung. Gewiss, es ist kein einfacher Text, denn es geht um die existenziellen Fragen im Leben; dennoch liest sich der Roman leicht. Andreas Neeser findet eine wunderbare Sprache, sie ist dicht, wie die Handlung selbst, genauso vielschichtig und farbig; er arbeitet mit Bildern, die einen während der Lektüre mitreissen und begleiten. – Neun Jahre lang feilte Andreas Neeser an diesem Buch – jetzt kommt es in die Läden. Höchste Zeit, dass man es liest!»
Schweizer Radio DRS 1 (Andrea Affolter)


«Andreas Neeser erzählt eine Geschichte, die in ihrer Feinnervigkeit nicht unbeteiligt lässt und zusehends die Beklemmung steigert. Alles scheint, Aug in Aug mit den existenziellen Unsicherheiten, zu vibrieren. Die Körpersprache, die der Autor seinen Figuren zudenkt, antwortet auf dieses Beben, wirkt präsent und aussagekräftig. (...) Faszinierend ist das Netz von Bezügen, das der Autor in seinem Text auslegt. Bereits im Titel 'Fliegen, bis es schneit' steckt die zentrale Metapher, die danach immer wieder das Geschehen akzentuiert. Anders als der pragmatische Simon, der sich Zahlen und Fakten verpflichtet weiss, möchte Isabelle vom Boden abheben und fliegen können. Für die Paarbeziehung bedeutet diese Sehnsucht aber ein Verlassen und Verlassenwerden, um anderswo anzukommen. Denn übermächtig setzt sich ein erhabenes Paradox durch, wonach man verlieren muss, um zu gewinnen.»
Neue Zürcher Zeitung (Beatrice Eichmann-Leutenegger)


«Andreas Neeser hat sich hier etwas Ungewöhnliches und Vertracktes vorgenommen, überrascht als Erzähler mit einem dichten Beziehungsdrama, das auch sprachlich nicht ohne Risiken ist.
Seine Hauptfigur Isabelle nämlich wird durch das plötzliche Auftauchen von Michael Obermeier, der sich mit einem giftigen Mix aus furchterregend esoterischem Vokabular und butterweichem Charme erst in ihr Zugabteil und dann in ihr Leben drängt, in innere Turbulenzen gerissen, die mit der Person des Stalkers am Ende wenig, mit vielen ungeklärten Fragen ihrer Existenz aber sehr viel zu tun haben. Angstmomente aus Kindertagen stehen ihr plötzlich wieder vor Augen. Die dünne Haut eines klaren Lebensprogramms droht zu reissen. (…) Andreas Neeser deckt nichts mit Erklärungen zu, und selbst dort, wo die Sprache bisweilen ins Flirren gerät, bewahrt seine Geschichte eine Dichte und Dringlichkeit, der man sich nicht entziehen kann.»
NZZ am Sonntag (Martin Zingg)


«Andreas Neeser ist ein behutsamer Beschreiber, der sich Ausschliesslichkeiten ebenso verweigert wie verallgemeinernden Floskeln; er arbeitet sich nicht am Exemplarischen ab, sondern ermöglicht das Eintauchen in die Weltwahrnehmung seiner Figuren. (…) Ein im besten Sinne kleiner Roman, in dem sich wie in einem Brennglas grosse, mitunter sogar existenzielle Fragen verdichten und es ganz beiläufig ums Eingemacht geht.»
Tiroler Tageszeitung (Joachim Leitner)


«Es ist der langatmige, ruhige Erzählfluss, der Andreas Neesers Sprachkraft ausmacht. Er schafft begeisternde, poetische Bilder, deren Symbolik von alleine kommt.»
Aargauer Zeitung (Silvia Hess)


«Andreas Neeser baut eine heftige Geschichte, die unterschiedliche Gangart der Figuren verankert er im Wechsel der Perspektiven, seine Menschen sehen uns direkt ins Auge. (…) Das Geschehen entwickelt der Autor in starken lebensweltlichen Gefühlsräumen, die Drangsal jedoch packt er in Poesie. Dann ist ein helles, ein düsteres Prasseln in der Sprache hörbar, sodass der Leser den Widersprüchen einer monströsen Zwischenwelt kaum entkommt.»
Dolomiten, Südtirol (Claudia Theiner)

 
«Eine spannende Geschichte, die viele Leute etwas angeht; ein hochinteressantes Thema. Die Lebenskrise, die Isabelle durch diesen Stalker sozusagen angeschoben bekommt, ist gut getroffen; sie beschäftigt einen. (…) Das Buch hat etwas eigenwillig Widerständiges; es enthält viele Widersprüche, sehr schöne Sprachbilder und immer wieder eine urwüchsige poetische Kraft. Das Gegenteil der so verbreiteten Literaturinstitutsromane.»
Schweizer Radio DRS 2 (Hans Ulrich Probst)

«'Fliegen, bis es schneit' ist ein Kammerstück über die Liebe. Die Figuren und deren Schicksale sind in Andreas Neesers neuem Roman wie aus dem richtigen Leben gegriffen.»
Vorarlberger Nachrichten (Bruno Lässer)


«Andreas Neeser stört mit Vorliebe unsere eingefleischte Wahrnehmung, das Leben in geordneten Bahnen. Neeser öffnet uns mit seiner Poetik die Augen - für das Unordentliche und Ungeordnete.»
WOZ Literatur (Anna Wegelin)


«Hier wird nun gesungen: und zwar ein Loblied auf den neuen Roman 'Fliegen, bis es schneit' von Andreas Neeser.  Er beschreibt Isabelles Situation plausibel, packend und manchmal richtig beklemmend. Er schafft nicht nur mit Worten, sondern auch mit Bildern oder Situationen Atmosphäre. Die Informationsdichte des Romans ist gewaltig, trotzdem liest er sich flüssig. Eine gelungene Mischung für anspruchsvolle Leser.»
Schweizer Radio DRS 3 (Tanja Kummer)


«Andreas Neesers Roman 'Fliegen, bis es schneit' verrät eine poetische Handschrift. Leise gerät darin ein Leben aus der sorglosen Balance. Neeser berichtet hautnah und intensiv.»
Neue Luzerner Zeitung (sda)


«Das Bestreben, den Roman bildhaft aufzuladen, ist in jeder Faser spürbar. Andreas Neeser hat seine Sprache akkurat durchgearbeitet.»
Schaffhauser Nachrichten (Beat Mazenauer)

«Neesers Prosa zieht den Leser in einen Sog.»
Die Südostschweiz (na)


«Packende Schilderungen, in denen auch den Träumen eine bedeutsame Rolle eingeräumt wird. Oft weisen diese voraus, oder sie liefern eine Bestätigung, ja gar eine Ermutigung für Isabelles Suchbewegungen. Diese entfernt sich auf ihren inneren und äusseren Wegen von ihrer Alltagswelt, vor allem aber von Simon. Die wenigen Momente des Einverständnisses, die sich zwischen ihr und ihm noch einstellen, wandeln sich schnell zu Erfahrungen des Unverständnisses. Andreas Neesers Buch enthüllt an diesen Schnittstellen die Einsamkeit zu zweit.»
St. Galler Tagbaltt (Beatrice Eichmann-Leutenegger)


«Ein bilderreicher Roman!»
Stuttgarter Nachrichten (Thomas Morawizky)

Lesungen

5. Mai 2021
Zürich, Literaturfenster im Hottingersaal, 19.30h.
Die Veranstaltung findet vor Ort statt.
Mit Publikum.

11. Mai 2021
Obersiggenthal, Gemeindesaal, 19.30h.
Die Veranstaltung findet vor Ort statt.
Mit Publikum.

26. Mai 2021
Thun, Buchhandlung Krebser, 19.30h.
Die Veranstaltung findet vor Ort statt.
Mit Publikum.

 
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