No alles gliich wie morn - Pressestimmen

«... mit diesem Buch erweist sich Neeser auch in der Mundart als Autor von aussergewöhnlichem Format. Seine schriftstellerische Ausdruckskraft und Sorgfalt, die auf jedes Wort achtet, sind beeindruckend, seine Texte von grosser schlichter Schönheit.
Man merkt beim Lesen sofort, dass Andreas Neeser auf jedes Wort achtet, dass er mit starken, neuen Bildern arbeitet, die sich in einem einnisten, dass sein Dialekt weder stockt noch hinkt. Und er sucht nie den schnellen Witz für die schnellen Lacher und schon gar nicht das grobe Wort für die, die meinen, mit Dialekt Wortkunst zu machen, sei so etwas wie Mist verzetteln. – Bücher mit einer derart beherrschten und guten Sprache sind selten – nicht nur in Dialekt. »
Schweizer Radio DRS 1, Christian Schmid

«Die unter dem Titel «No alles gliich wie morn» versammelten Erzählungen und Gedichte gehören zum Besten, was die moderne Schweizer Dialektliteratur zu bieten hat. In seinen funkelnden Mundarttexten lotet Neeser die Abgründe seiner Kindheit aus. In einzigartigem Klang und mit existenzieller Wucht.»
NZZ am Sonntag, Manfred Papst


«Ein Lesevergnügen.»
Aargauer Zeitung


«Ein klingendes Buch. (...) Da sind genuine Paul-Haller-Klänge drin.»
Peter von Matt


«Andreas Neesers Kunstsprache - ureigener sowohl poetisch als auch rhythmisch gemeisterter Aargauer Dialekt - greift mindestens zwei Traditionen auf: die sangbare Mundartlyrik seit Hebels «Alemannischen Gedichten» und den so bildstarken wie hörfälligen Wörterreichtum Kuno Räbers. Dass wir 2009, wiewohl zinnerscht» zeitweilig zugeschneit, über Schnee und «Schnuuf», über «wiissi Seele» und «Rudel Stärne» wieder lesen dürfen, ist verdienstlich. Und dass wir dies mustergültig verschriftlicht lesen dürfen, ist noch einmal so viel wert.»
St. Galler Tagblatt


«Sicher eine der wichtigsten Mundart-Neuerscheinungen vom Herbst 2009.»
Schweizer Radio DRS 1, online


«Das hat eine unheimliche Qualität. Da ist ein Klang, ein ganz anderer – so etwas aus der Kindheit wieder hervorzuholen und darüber Gedichte schreiben zu können – das ist toll.»

Schweizer Radio DRS 2, Passage 2


«
Lebendig bleibt die Sprache dann, beispielsweise, wenn man Andreas Neesers Mundartbuch No alles gliich wie morn vor Augen hat, und sich die darin enthaltenen Texte als so vital erweisen, wie man es sich in der Literatur nur wünschen kann. (...) Die erdig-markigen Dialektwörter erweisen sich wie Formeln für einen farbig-üppigen Kosmos mit seinen kleinen und grossen Geschichten, mit seinen Nöten und Ängsten und mit seinem Glück. In den Wörtern liegt die ganze Kraft der Texte, sie sind es, die die eindringlichen Bilder beschwören. Und gerade deshalb hat Andreas Neeser gut daran getan, sich selbst beim Erzählen zurückzuhalten. So gelingen ihm mit nur wenigen Sätzen dichte Stimmungsinhalte.»
Schweizer Monatshefte, Silvia Hess


«
Die Erzählungen in "No alles gliich wie morn" sind eindringlich. Der luftig-leichte Rhythmus der Texte mischt sich mit der erdigen Chuscht der Mundart.»
Schweizer Illustrierte, Isolde Schaffter-Wieland


«Neeser zeigt mit diesem Buch, dass er nicht nur ein Meister der Hochsprache ist, sondern auch die literarischen Möglichkeiten des Dialekts beherrscht. Mit einem Augenzwinkern wurde wohl der Titel gewählt, der zwar auf Alltagstrott hinweist, die Geschichten und Gedichte sind aber auch unwiederbringlichen Momenten gewidmet. Das Buch gliedert sich in vier Teile. Im ersten finden sich Kurzgeschichten, die ohne verklärende Sentimentalität, ganz nah am Erleben und mit wunderbaren Sprachbildern Episoden aus Kindheit und Jugendzeit beschreiben. Wortwahl, Rhythmik und Melodie zeigen auch in den Prosatexten den Lyriker. Gedichte, die in ihrer komprimierten Sprache unter Haut und Haar – so auch einer der Zwischentitel – gehen, folgen in den drei weiteren Abschnitten des Buches.
LiebeR prospektiveR LeserIn, lassen Sie sich nicht vom fehlenden Glossar abschrecken. Die Rezensentin konnte im Web hilfreiche Online Lexika finden.»
Morgenstean, Österreichische Zeitschrift für Dialektliteratur, Helga Müller

Lesungen

27. August 2020
Gottlieben, Literaturhaus Thurgau, Bodmannhaus, 20h.

9. September 2020
Hedingen ZH, Gemeindebibliothek, 20h.

12. September 2020
Wettingen, Hof im Kloster, 18.30h und 20h.
Andreas Neeser und das Stella Maris Orchestra in der Serenade «S wird nümme, wies nie gsi isch».
Kammermusik von Bach bis Mieg mit Mundarttexten von Andreas Neeser.

13. September 2020
Zofingen, OXIL, 17h.
Zusammen mit Christian Haller, im Rahmen des Mundartprojekts «Hunziker2020».

22. September 2020
Luzern, Loge, 20h.
Mit Lisa Elsässer und Gisela Widmer.

26. September 2020
Bern, Schlachthaus Theater, ab 14h.
Soldarität mit Belarus

1.-4. Oktober 2020
Arosa, Mundartfestival

13. Oktober 2020
Suhr, Gemeindebibliothek, 19.30h.

21. Oktober 2020
Zürich, Karl der Grosse, 21h.
Das Wortlaut-Literaturfestival bei «Zürich liest».
Moderation: Gallus Frei-Tomic

22. Oktober 2020
Zürich, Quartierkultur Kreis 6, 20h.
Im Rahmen von «Zürich liest».

25. Oktober 2020
Wettingen, Aula Kantonsschule, 10.30h
Zusammen mit Claudia Storz, im Rahmen des Mundartprojekts «Hunziker2020».

2. November 2020
Suhr, Leben Suhr, Gemeinschaftsraum Zopfmatte, 19h.
Abgesagt wegen Corona-Pandemie

8. November 2020
Birmenstorf, Gemeindehaus, 16h.
Abgesagt wegen Corona-Pandemie

9. November 2020
Schöftland, Schloss, 20h.
Abgesagt wegen Corona-Pandemie

10. November 2020
Luzern, Schullesung Gymnasium

12. November 2020
Luzern, Lesung im privaten Rahmen, 19h.
Abgesagt wegen Corona-Pandemie 

13. November 2020
Luzern, Schullesung Gymnasium

 

 

5. Mai 2021
Zürich, Literaturfenster im Hottingersaal, 19.30h.

11. Mai 2021
Obersiggenthal, Gemeindesaal, 19.30h.

 
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